ZDB
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V.
URL: zdb.de
E-Mail an ZDB Baugewerbeverband
Neufassung des Vergaberechts: Was sagt die Bauwirtschaft (21.12.2008)
Nach monatelanger Diskussion in der Koalition hat der Bundestag am 19.12. eine
Neufassung des Vergaberechts verabschiedet. Dadurch soll es mittelständischen
Unternehmen einfacher gemacht werden, sich an großen öffentlichen Bauaufträgen
zu beteiligen. Das Gesetz sieht dazu vor, dass bei öffentlichen Aufträgen die
einzelnen Leistungen in Lose aufgeteilt und getrennt nach Art oder Fachgebiet
vergeben werden müssen. Die Gesamtvergabe eines Auftrags ist nur noch im
Ausnahmefall möglich.
Kongresse, Wettbewerbe, Preisverleihungen auf der BAU 2009 (30.11.2008)
Die BAU 2009 vom 12. bis 17. Januar auf dem Münchner Messegelände soll nicht nur
Präsentationsplattform für die führenden Unternehmen der Bauwirtschaft - sie
versteht sich am Rande der eigentlichen Ausstellung auch als ein riesiges "Get
Together".
ZDB: 2008 kein gutes Jahr, 2009 bestenfalls Stagnation (9.11.2008)
Das Umsatzvolumen dürfte 2008 um 4,5% auf 84,3 Mrd. Euro zunehmen. Wachstumsbeiträge kommen dabei aus dem Wirtschaftsbau mit +9% und aus dem
öffentlichen Bau mit +7%. Im Wohnungsbau ist ein Umsatzrückgang um 3,5% zu erwarten.
ZDB: "Keine Kreditklemme zu erwarten" (26.10.2008)
Nach Gesprächen mit Vertretern des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV)
sowie dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
gibt sich das deutsche Baugewerbe optimistisch, dass die derzeitige
Finanzmarktkrise nicht zu einer Kreditklemme bei der mittelständischen
Unternehmens- und Baufinanzierung führen wird.
Haus & Grund und ZDB bieten kostenlose Vertragsmuster für Bauverträge (31.8.2008)
Der ZDB sowie Haus & Grund haben zwei Bauvertragsmuster entwickelt, die
bei ZDB-Meisterbetrieben, in Haus & Grund-Ortsvereinen und im Internet
zu erhalten sind. Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann sagte anlässlich der
Vertragsvorstellung: „Mit diesen Verträgen stehen Anbietern und Nachfragern von
Bauleistungen erstmals zwei ausgewogene und rechtssichere Verträge zur
Verfügung.“ ZDB-Präsident Dr. Hans-Hartwig Loewenstein empfahl den
ZDB-Meisterbetrieben und Bauunternehmen, diese Musterverträge zu verwenden:
„Diese Verträge werden für mehr Sicherheit und gegenseitiges Vertrauen beim
Bauen sorgen.“
Gespaltene Entwicklung der Baukonjunktur im ersten Halbjahr 2008 (24.8.2008)
„Die Baukonjunktur entwickelt sich weiterhin gespalten. Während der Wohnungsbau weiter rückläufig ist, liegen der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau im
Plus. Damit setzt sich die Entwicklung von 2007 fort.“
ZDB und ZDH wollen gemeinsam Klima und Konjunktur stützen (27.7.2008)
"Angesichts rasant steigender Preise für Heizöl, Gas und Strom ist Energiesparen das Gebot
der Stunde. Daher bedarf es entsprechender Investitionen in die energetische
Gebäudesanierung." Dieses erklärte Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des
Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes: "Nur wenn deutlich mehr in die
energetische Sanierung investiert wird, sind die ehrgeizigen Klimaschutzziele
der Bundesregierung erreichbar. Bei dem jetzigen Sanierungstempo brauchen wir
185 Jahre, bis der gesamte Wohnungsbestand saniert ist."
Stoffpreisgleitklausel für Stahl nicht ausreichend (15.6.2008)
"Wir haben die Einführung einer Stahlpreisgleitklausel in Bauverträgen für den
Bundeshochbau begrüßt. Angesichts der rasant steigenden Stahlpreise bietet diese
Gleitklausel nun den Unternehmen ein bisschen mehr Planungssicherheit. Die
'Durchstellung' der Stahlpreisgleitklausel in das Verhältnis Hauptunternehmer -
Nachunternehmer ist insbesondere für die mittelständischen Bauunternehmen von
großer Bedeutung, da diese in ihrer Tätigkeit als Nachunternehmer bislang häufig
nicht von der Stahlpreisgleitung profitieren konnten." So der
Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr.
Karl Robl (siehe auch Beitrag "Stahlpreise
explodieren: BMVBS reaktiviert Stahlpreisgleitklausel für Bundeshochbau"
vom 19.5.2008).
Auslobung "Phantasiewelten" - die Suche nach dem Machbaren (1.6.2008)
Zum zweiten Mal startet der Bundesverband Ausbau und Fassade im Zentralverband des
Deutschen Baugewerbes den Wettbewerb "Phantasiewelten - die Suche nach dem
Machbaren”. Der Wettbewerb soll - in seiner Form als Gestaltungs- und
Realisierungswettbewerb - im Ergebnis eine "Wohnwelt” präsentieren, bei der die
Bereiche Wohnen, Schlafen, Küche und Bad ein futuristisches Raumkonzept
schaffen.
Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts (25.5.2008)
Das Kabinett hat am 21.5. den Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts
beschlossen. "Damit schafft die Bundesregierung die Grundlage dafür, dass die
Modernisierung des Vergaberechts noch in dieser Legislaturperiode erfolgreich
abgeschlossen werden kann. Zusätzlich werden wichtige EU-Regelungen in das
deutsche Recht übernommen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte, nach
Beendigung der Kabinettsitzung.
ZDB: Aufhellungen am Bau (18.5.2008)
Die Mitgliedsunternehmen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB)
bewerten ihre Geschäftslage im April günstiger als im Monat zuvor. Die
ostdeutschen Betriebe sehen die Geschäfte im Wirtschaftsbau und im Wohnungsbau
positiver. Im Westen sind es der Wirtschaftsbau, der Straßenbau sowie der
sonstige öffentliche Tiefbau, die die Geschäftslage im April verbessern. Dagegen
trübte sich im Wohnungsbau und im öffentlichen Hochbau die Geschäftslage weiter
ein. ... Das ergab die monatliche Umfrage des ZDB unter seinen Mitgliedsbetrieben
für April 2008.
Merkblattsammlung Hochbau erschienen (14.5.2008)
Der Fachverband Hoch- und Massivbau im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hat
für die im Bereich Hoch- und Massivbau tätigen Planer und Fachunternehmer
erstmalig eine "Merkblatt-Sammlung Hochbau" herausgegeben. Darin werden die
wichtigsten Merkblätter und Richtlinien in Form einer Lose-Blatt-Sammlung
gebündelt.
ZDB: Hoffnung prägt Lage am Bau (12.5.2008)
"Für das Bauhauptgewerbe erwarten wir eine Stabilisierung des baugewerblichen
Umsatzes bei rund 82 Mrd. Euro. Je nachdem, wie die Bestandsmaßnahmen zulegen,
kann die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl gehalten werden. Vorerst
gehen wir von 710.000 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt aus. Das wären nur
geringfügig weniger als im vergangenen Jahr." Damit skizzierte Dr.-Ing.
Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen
Baugewerbes (ZDB) die Lage der Baubranche für das Jahr 2008 anlässlich der
Sommer-Pressekonferenz seines Verbandes.
8. EstrichParkettMesse - die Anzeichen stehen auf Erfolg (9.5.2008)
Seit ihren Anfängen vor über 20 Jahren in Burgthann hat sich die ehemalige
Estrichfachmesse zu der führenden Fachausstellung für Estrich- und Parkettböden
und Zubehör entwickelt. Vermutlich nirgendwo stellt sich die Branche so
konzentriert und praxisnah vor wie auf der anstehenden EstrichParkettMesse.
Erstes Gütezeichen Treppen- und Geländerbau verliehen (9.5.2008)
Die
Gütegemeinschaft Holzbau - Ausbau - Dachbau e.V. (GHAD) hat im Februar 2008 das
erste RAL-Gütezeichen Treppen- und Geländerbau (RAL-GZ 404) verliehen. Das erste
gütegesicherte Unternehmen ist die Firma Wagner Holz- und Treppenbau GmbH aus
Weyer in Rheinland-Pfalz. Die vom RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und
Kennzeichnung e.V. anerkannte GHAD mit Sitz in Berlin hat in Zusammenarbeit mit
dem Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) im Zentralverband des Deutschen
Baugewerbes (ZDB) die Güte- und Prüfbestimmungen erarbeitet.
Bauindustrie gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung (4.5.2008)
"Besonders Dienstleistungsbranchen sind von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung stark
betroffen. Hier muss die Bekämpfung noch weiter verschärft werden". Das erklärte
der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA
Michael Knipper, am 30.4. in Berlin mit Blick auf den Abschluss mehrerer
regionaler Bündnisse gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, zuletzt in
Hessen. "Diese Branchenbündnisse zur Bekämpfung der Schwarzarbeit am Bau haben
sich bewährt. Sie könnten auch zum Vorbild für andere Branchen werden".
"Wohn-Riester" im Bundestag (27.4.2008)
Wer
keine Miete mehr zahlen muss, braucht im Alter weniger Geld: Künftig soll
deshalb für den Kauf und Bau von Wohneigentum auch die staatliche
Riester-Förderung genutzt werden. Über das Eigenheimrentengesetz beriet der
Bundestag am Freitag, dem 25. April 2008.
Erfreulicher Start der ersten Dach+Holz International (16.3.2008)
Als "eindrucksvoll" mit einem "überzeugenden Ergebnis" bezeichnen die Veranstalter
die erste Ausgabe der Dach+Holz: 48.300 Fachbesucher aus ganz Europa und
Übersee, 554 Aussteller aus 23 Ländern auf 70.000 m² Ausstellungsfläche. Mit
einem erfreulichen Ergebnis ist am Samstag, 8. März 2008 die Dach+Holz
International nach vier Messetagen in Stuttgart zu Ende gegangen.
Update: Wohn-Riester (2.3.2008)
Die
Klausurtagung der Fraktionsvorstände von CDU/CSU und SPD in der letzten
Februarwoche hat endlich die Einigung der Regierungsparteien zur Einbeziehung
des Wohneigentums in die Förderung der privaten Altersvorsorge gebracht.
Erfreulich ist, dass hinsichtlich der nachgelagerten Besteuerung eine
Wahlmöglichkeit zwischen einmaliger und mehrjähriger Begleichung der
Steuerschuld vorgesehen wird. In ersten Fall wird möglicherweise ein Abschlag
von 30 Prozent gewährt. Alternativ kann der Betrag über einen Zeitraum von 17
bis 23 Jahren versteuert werden. So kann der Betroffene entsprechend seiner
finanziellen Situation bei Renteneintritt den für ihn günstigeren Weg wählen.
Weiterhin positiv ist, dass geplant ist, nunmehr die angesparte Summe komplett
für Immobilien nutzen zu können und nicht nur - wie ursprünglich geplant - drei
Viertel davon.
Mindestlohntarifverhandlung Ost ohne Ergebnis beendet (24.2.2008)
Die Mindestlohntarifverhandlungen für die rund 130.000 Beschäftigten im ostdeutschen
Bauhauptgewerbe sind am 22.2. gegen 17.30 Uhr ohne Ergebnis beendet worden.
Grund dafür waren die unüberwindlichen Gegensätze zwischen Gewerkschafts- und
Arbeitgeberpositionen.
ZDB sieht 2008 Null-Wachstum (17.2.2008)
Für das Bauhauptgewerbe ergibt sich 2008 die Chance zur Stabilisierung des Branchenumsatzes bei 81,7 Mrd. Euro, d.h. bei plus / minus Null. Je nachdem, wie die Bestandsmaßnahmen zulegen, könne die Beschäftigtenzahl gehalten werden.